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Kassels ältester „Kolpingbruder“ verstorben:

Einen Tag nach seinem 97. Geburtstag ist Kassels ältester „Kolpingbruder“ verstorben. Im Juli 2018 hatte der gebürtige Kasseler Josef, genannt „Seppl“, Schmitt ein besonderes Jubiläum gefeiert. Seit 80 Jahren war er Mitglied des katholischen Sozial- und Familienvereines „Kolpingsfamilie Kassel-Zentral“. Das Kolpingwerk ist in 61 Ländern der Erde vertreten und hat rund 450.000 Mitglieder. Die Mitglieder sind in 5.800 Kolpingsfamilien weltweit organisiert.

16 Jahre war er, als er „bei Kolping“ eintrat. „Das war irgendwie „ganz normal“, denn der Verein war durch Pfarrer Ludwig Wiegand eng verbunden in meiner Kirchengemeinde St. Elisabeth“ erinnerte sich der vor einem Jahr noch rüstige Josef Schmitt. „Wenn Kolping was machte, ging ich hin.“ Fasziniert hatte ihn freilich schnell das Leben des Gründers Adolph Kolping und sein Zugehen auf Menschen. Und es waren Zitate Kolpings wie „Schön reden tut’s nicht, die Tat ziert den Mann“, die Leitlinie seiner Vereinsmitgliedschaft wurden.
Die Verbindung zwischen den Mitgliedern und dem Präses Pfarrer Ludwig Wiegand war auch nach dem Verbot der Kolpingsfamilie ab 1940 nicht abgebrochen. „Wir waren ja alle in der Elisabethkirche und das Kolpinghaus hatte unser Pfarrer zur Rettung des Gebäudes kurzerhand in das Eigentum der Gemeinde übernommen“, erinnert sich Josef Schmitt. Am 12.6.45 trafen sich die Kolpingbrüder erstmals wieder. Ein besonderer Tag, auch im Leben von Josef Schmitt. Elisabethkirche und Kolpinghaus waren zerstört und so traf man sich ab 1948 in einem ehemaligen Pferdestall, der Notkirche von St. Bonifatius. Viele der jungen Kolpingbrüder lernten hier ihre Frauen kennen. Auch Josef Schmitt heirate im „Pferdestall“ seine schon vor ihm verstorbene Frau Annemarie.
Seppl Schmitt: „Nachdem auch die Elisabethkirche neu gebaut war, fanden viele Kolpingbrüder mit ihren Familien in St. Bonifatius und St. Elisabeth eine neue Heimat.“

Wiederaufbau nach dem Krieg
Nach dem Krieg war Seppl Schmitt 1948 mit dabei, als sich ein Bauverein zum Wiederaufbau des zerbombten Kolpinghauses gründete. Nachdem im Februar 1949 von der Stadt die Genehmigung zur Enttrümmerung der Grundstücke des Kolpinghauses erteilt wurde, begann ein dreijähriger Kampf gegen die riesigen Schuttmassen. Mit Spitzhacke, Schippe und Schubkarre rückten die Kolpingbrüder der zerstörten Altstadt zu Leibe. Mit dabei: natürlich Seppl Schmitt, der zunächst eine Maurerlehre machte. Im Herbst 1952 waren in 10.500 Stunden 820 LKW-Ladungen Schutt beseitigt und 14.000 Ziegelsteine geborgen worden. „Alle haben mit angepackt, auch die Frauen. Das hat uns nach dem Krieg zusammengeschweißt und wir waren stolz, was wir mit unseren Händen geschafft haben“, erinnerte sich Josef Schmitt in einem Interview 2018. Ihm war der Stolz anzusehen, in Bau-, jetzt Hausverein und Kolpingsfamilie wortwörtlich aus den Trümmern wieder etwas zu errichten.

Engagiert im Karneval
Michael Reis ist heute Vorsitzender der Kolpingsfamilie Kassel-Zentral und erinnert sich lebhaft an den stets fröhlichen und engagierten Kolpingbruder. „Seppl brachte sich im Kirchenvorstand von St. Bonifatius, der Kolpingsfamilie und auch bei deren Karnevalsitzungen ein.“ Als die katholischen Karnevalisten den eigenen Karnevalverein „Narrhalla Chassalla“ aus der Taufe hoben, war Seppl aktiv mit dabei. Unvergessen ist seine Büttenredenrolle als „Laternenanzünder“, mit denen er bei den legendären karnevalistischen „Winterfesten“ in der Stadthalle auftrat. Und auch im Altenheim hatte der mittlerweile über 80jährige noch Gereimtes zum Vortrag gebracht. 2010 griff er auch noch einmal zur Feder und verfasste für die Festschrift „125 Jahre Kolpingsfamilie Kassel-Zentral“ die gereimten „Gedanken eines alten Kolpingbruders“. Darin schrieb er: „Heute kann ich sagen, für mein Leben hat mir Kolping viel gegeben. Gerade in heutiger Zeit, so wie ich das seh‘, ist das Kolpingwerk nötiger denn je.“

„Begeisterung“, so Michael Reis, „das ist genau das, was Seppl ausgestrahlt hat und was ihn in unserem Verein so beliebt gemacht hat. Diese ausstrahlende Begeisterung, seine Tatkraft für Kirche, Karneval und Gesellschaft , seine Liebenswürdigkeit und sein Gottvertrauen werden wir immer in Erinnerung behalten.“

 

Hessentag 2019 in Bad Hersfeld

Am 09. Juni 2019 sind wir der Einladung des Bistums gefolgt und haben uns gemeinsam mit den anderen Bistumsverbänden auf dem Hessentag in Bad Hersfeld präsentiert. Fleißige Helfer haben uns am toll dekorierten Stand vertreten und mit Popcornmaschine und Kinderschminken das Publikum magisch angezogen. Über den ganzen Tag verteilt bis zum späten Abend ließen sich zahlreiche Kinder von Daniela Möller schminken. Viele Interessierte bekamen Antworten auf Ihre Fragen und Informationen zu Kolping und unsere Veranstaltungen. Es war ein gelungener Tag.

In der 3-teiligen KursleiterInnen-Ausbildung in Bonn sind noch Plätze frei!
"Kess-erziehen: Weniger Stress. Mehr Freude."

Der Kurs findet an folgenden Terminen statt:
Block 1: 5. - 7. Sept. 2019
Block 2: 30. Okt. - 1. Nov. 2019
Block 3: 28. - 30. Nov. 2019

Anmeldeschluss ist der 24. Juni 2019.

Alle Interessierten, die mit KESS arbeiten möchten sind herzlich dazu eingeladen.

Ihre schriftliche Anmeldung senden Sie bitte bis 24. Juni 2019 an das:
Kess-erziehen-Institut für Personale Pädagogik AKF, Mainzer Straße 47, 53179 Bonn
FAX: 0228 / 8578147
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Frauentag in Amöneburg

„Wenn du mit einem Fuß auf sieben Gänseblümchen treten kannst, dann ist Frühling“, besagt ein englisches Sprichwort. Sie blühen dort, wo etwas Wiese frei ist.
Das Kolpingwerk Fulda veranstaltete am 18. Mai 2019 ein Frauentag unter dem Motto „grün macht glücklich“ im zweitältesten hessischen Naturschutzgebiet in Amöneburg.

Erfolgreiche Kleidersammlung 2019 - Helfer trotzen Wind und Wetter

Andauernder Schneeregen, Kälte und Wind. Den Helfern der diesjährigen Kolping-Kleidersammung zu Gunsten der "Aktion Eine Welt" wurde einiges abverlangt. In Teilen der Rhön musste bei geschlossener Schneedecke gesammelt werden, ansonsten waren die Helfer zum Teil schon  nach dem Verladen weniger Kleidertüten durchnässt. Da half nur entsprechende Kleidung und viel Engagement für die gute Sache. In den einzelnen Helfertreffs herrschte trotzdem beste Stimmung und es wurde wieder ein gutes Sammelergebnis erzielt. Der Erlös der Sammlung kommt in diesem Jahr wieder Berufsbildungsprojekten in Ruanda, auf den Philippinen und in Südafrika zu Gute. Herzlichen Dank allen Helfern und sonstigen Unterstützern.

 

Diözesankonferenz der Kolpingjugend im Vogelsbergdorf Herbstein

Ideenfeuerwerk am Markt der Möglichkeiten, Eine-Welt-Arbeit und Neuwahlen. Vom 09.-10. März 2019 fand die diesjährigen Diözesankonferenz (DiKo) der Kolpingjugend im Bistum Fulda statt. . Im Vorfeld der Veranstaltung traf sich bereits der Erwachsenenverband, um die alljährliche Diözesanversammlung (DV) abzuhalten. Einige der Kolpingjugendlichen reisten deswegen schon am Freitag an.

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Die Zukunft gehört Gott und den Mutigen.

Diözesanversammlung des Kolpingwerks im Bistum Fulda mit Topthema „Zukunft“, Markt der Möglichkeiten und Neuwahlen

„Ich wünsche mir, dass ihr von dieser Versammlung motiviert nach Hause geht und sagt: Es hat sich wieder gelohnt.“ Mit diesen Worten begrüßte Diözesanvorsitzender Josef Richter ca. 100 Teilnehmer bei der diesjährigen Diözesanversammlung des Kolpingwerks im Vogelsbergdorf Herbstein. Und es hatte sich gelohnt.

Topthema Zukunft


Der thematische Schwerpunkt der Versammlung war „Zurück in die Zukunft“. Fest verwurzelt in der Geschichte des Kolpingwerks sollen die Kolpingsfamilien laut Diözesangeschäftsführer Steffen Kempa mutig aufbrechen in die Zukunft. Dabei können die Wege so unterschiedlich sein wie die Kolpingsfamilien selbst. Wichtig sei, sich Ziele zu setzen, denn: „Wer sein Ziel nicht kennt, kann auch den Weg nicht finden.“ Hierbei wurden die Kolpingsfamilien aufgefordert, nach passenden buchbaren Angeboten des Kolpingwerks zu suchen, die in einer Vielzahl bereit stehen. Selbst agieren und nicht nur reagieren sei wichtig.


Bunter Markt der Möglichkeiten


Begleitet wurde der inhaltliche Teil von einem bunten und vielfältigen Markt der Möglichkeiten.
Der Fachausschuss Eine Welt präsentierte einen Film über das Kolping-Berufsbildungszentrum in Ruanda und stellte das Ziegenprojekt in Afrika vor. Außerdem ging es um die Kleidersammlung für die Aktion Eine Welt, Fairen Handel und es wurde die Eine-Welt-Ausstellung gezeigt.
Der Fachausschuss Politik und Gesellschaft lud mit einem überdimensionalen Europa-Jengaspiel zum unterhaltsamen Quizzen über Europa ein. Dies eröffnete eine ganz neue Möglichkeit, vor der Europawahl in den Kolpingsfamilien über das Thema zu diskutieren.
Beim Fachausschuss Familie und Generationen wurde das Sozialprojekt 150 Päckchen für Erstlingsausstattung vorgestellt. Da bereits die ersten Strickwaren eingegangen sind, wurde dieser Bereich liebevoll mit Babysachen dekoriert. Neben dem Thema Familienkreis lockte ein kleiner Kräutergarten zur Vorstellung des Frauentages 2019 mit dem Thema: „Grün macht glücklich!“.
Die Kolpingjugend stellte ihr Projekt Oskar hilft und ihre Events Hüttentour, Abenteuercamp und Taizéreise vor. Großer Anziehungspunkt hier war auch die Popcornmaschine. Der Workshop Bibliolog, auch ein Angebot der Kolpingjugend, machte eine Bibelstelle dadurch erfahrbar, dass sich die Zuhörer in die damalige Zeit versetzten und aus der Sicht der Menschen reden durften.
Die Eine-Welt-Ausstellung und das Europa-Jenga können ausgeliehen werden, Maria Veltum von der Kolpingjugend kann zum Thema Bibliolog eingeladen werden.
Weitere Anziehungspunkte auf dem Markt der Möglichkeiten waren ein Stand zum Thema Begleiten und Beraten und das „Kolping-Regal“, dessen Schubladen voller Ideen und Materialien stecken.

 Handywette zu Gunsten der „Aktion Schutzengel“

Bei der Auflösung der Handywette musste sich die Kolpingjugend dem Erwachsenenverband geschlagen geben. Sie hatte gewettet, mehr Handys für die „Aktion Schutzengel“ von missio zu sammeln als der Erwachsenenverband. Weil sie verloren hat, wird die Kolpingjugend 150 Sozialstunden leisten, die Erwachsenen lösen ihren Wetteinsatz trotz Niederlage ein und laden die Kolpingjugend zum Grillen ein.
Hubert und Uta Straub stellten ihre Nachfolger in der Hausleitung des Vogelsbergdorfes, Rebecca und Norman Strauch als „Vollblutgastgeber“ vor. Ende des Jahres werden sie die Leitung übernehmen, wenn Hubert und Uta in den wohlverdienten Ruhestand gehen.
Die Heilige Messe, zelebriert vom stellvertretenden Diözesanpräses Pfarrer Ulrich Trzeciok stand unter dem Thema „Atmet auf“. Livemusik und Livegesang sorgten für Gänsehautmomente.


Josef Richter und Birgit Gruß fast einstimmig wieder gewählt.


Im Regularienteil berichteten Josef Richter und Steffen Kempa von den letzten 2 Jahren beim Kolpingwerk Fulda mit der Weiterentwicklung des Diözesanverbandes und der Neuentstehung des deutschlandweit einzigartigen AzubiKampus pings.
Nach der Entlastung des Vorstandes folgten Neuwahlen, wobei Josef Richter als Diözesanvorsitzender und Birgit Gruß als stellvertretende Diözesanvorsitzende ein Traumergebnis erzielten. Sie wurden mit fast allen Stimmen der Delegierten auf weitere 4 Jahre gewählt.
Wiedergewählt in den Diözesanvorstand wurden mit sehr überzeugenden Ergebnissen Brigitte Kram und Karl-Heinz Leibold.
Verabschiedet mit „standing ovations“ wurde der Diözesanpräses Pfarrer Albert Köchling, der aus Alters- und Gesundheitsgründen nicht mehr kandidierte. Marcus Henning wurde mit herzlichem Dank aus dem Vorstand verabschiedet.
Alle weiteren Diözesanvorstandsmitglieder stehen erst bei der nächsten Diözesanversammlung wieder zur Wahl.


Diözesanehrenzeichen für Markus Schabel


Eine große Überraschung erlebte Markus Schabel von der Kolpingsfamilie Eiterfeld, als ihm vom Diözesanverband das Diözesanehrenzeichen verliehen wurde. Markus ist im Leitungsteam des Bezirksverbandes Hessisches Kegelspiel und erhielt die Auszeichnung für sein langjähriges Engagement auf Vorschlag des Bezirksverbandes Hessisches Kegelspiel.
Für das Jubiläumsjahr 2019, in dem das Kolpingwerk sein 150jähriges Jubiläum feiert, wünschte Josef Richter zum Abschluss den Geist Adolph Kolpings getreu seinem Zitat:
Die Zukunft gehört Gott und den Mutigen.

 

  1. German Design Award an Markenauftritt von pings Azubikampus verliehen
  2. ARBEIT UND RECHTSPOPULISMUS – EIN ZUSAMMENHANG?
  3. Pressestimmen Aktion Oskar hilft - Zu neuen Horizonten.
  4. Stellenausschreibung
  5. Family come together
  6. 21.000,00 € aus Kleidersammlung 2018
  7. „Aktion Oskar hilft“ begeistert BDKJ-Hauptausschuss
  8. Bundesweites Zukunftsforum in Fulda - Anmeldung
  9. MISEREOR-Studientag
  10. OsterAktion wird zu „Aktion Oskar hilft“
  11. Zeichen von Hoffnung und Ermutigung
  12. Verbände als Brückenbauer
  13. „Chancen geben – Jugend will Verantwortung“ - Sr. Maria Helena aus Kolumbien zu Besuch im Bistum Fulda
  14. Verbände als starker Partner im Zukunftsprozess der katholischen Kirche
  15. Das Aftermovie von Sternenklar ist online
  16. Führungswechsel im Trägerverein Kolpinghaus Fulda eV
  17. TOP... die Wette gilt!
  18. Briefmarkenaktion von Kolping International
  19. Neue CD- und Logo-Richtlinien
  20. „Kolping Roadshow Integration" in Eichenzell
  21. 150 x Gutes tun
  22. Schenken und Helfen! Eine Idee von Kolping International
  23. Kolping International: Weihnachtsaktion 2018 für Brasilien!
  24. Wintermärchen Vogelsberg
  25. Hanauer Marionettentheater am 25.11.2018 im Schlitzer Bürgerhaus
  26. Der Hektik entfliehen
  27. Begeisternder Vortrag von Bruder Paulus in Kassel
  28. Regionalforen zu den Strategischen Zielen im Bistum Fulda
  29. KESS KursleiterInnen-Ausbildung "Abenteuer Pubertät"
  30. Wette zwischen Kolpingjugend und dem Rest des Diözesanverbandes
  31. Kolpingwerk Fulda stellt Ideenheft zum Thema Pflege vor – Gelungener Mix aus Faktenwissen und Praxistipps
  32. Kick-Off zur 72-Stunden-Aktion 2019
  33. Klares Profil zeigen und gemeinsam den zukünftigen Weg des kirchlichen Lebens gestalten
  34. 1. Fuldaer Nachwuchsabend am 30. Oktober 2018 im ParkHotel Fulda
  35. "Mit Kolping bin ich schon mein ganzes Leben verbunden."

Über Kolping

Das Kolpingwerk ist ein Verband ehrenamtlicher Christen und engagiert sich in einer Solidargemeinschaft um Menschen Orientierung und Lebenshilfe zu geben.

In der Diözese Fulda gibt es rund 4.500 Mitglieder in über 60 Kolpingsfamilien.

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