Landfrauen Leibolz informierten sich über Kolpingprojekte in Brasilien

„Ohne Perspektiven keine Zukunft“ – So lautete das Motto des Brasilienvortrages von Kolpingverbandsreferentin Melanie Möller bei den Landfrauen Leibolz.

 

Vorsitzende Brigitte Sudbrock freute sich mit fast 40 Teilnehmerinnen, Näheres über die Projektreise der Bistums- und Kolpingdelegation nach Brasilien im vergangenen Jahr zu erfahren.
Über Jahrzehnte gewachsen ist die Verbindung des Bistum Fuldas und des Kolpingwerks nach Brasilien, wo Fuldaer Diözesanpriester mit Spendengeldern, z.B. aus der Kleidersammlung Aktion Brasilien eindrucksvolle Projekte zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen geschaffen haben. Sichtlich beeindruckt waren die Landfrauen, als Melanie Möller von ihrem Besuch in Sao Paulo, der größten Stadt Brasiliens berichtete. Die genaue Einwohnerzahl ist nicht bekannt, da es keine Geburtenregistrierung wie bei uns üblich gibt, geschätzt sind es ca. 15 Millionen. Allein die Tatsache, dass eines der zahlreichen Armenviertel (Favela) so groß ist wie Frankfurt, zeigt die Dimension. Dabei klafft die Schere zwischen arm und reich weit auseinander. Kolpingprojekte schaffen eine Zukunft für die Menschen, Kinder können spielen ohne Angst zu haben, substanzabhängige Menschen finden einen Weg aus ihrer Hoffnungslosigkeit. Natürlich kann nicht allen geholfen werden, aber die Kolpingprojekte bedeuten eine erhebliche Verbesserung der Lebensbedingungen und es muss auch künftig aus einem Verständnis der Nächstenliebe und Verantwortung heraus weitergeholfen werden.
Die Besucher spendeten im Anschluss an den Vortrag einen Betrag von 174,00 € für die Eine-Welt-Arbeit.
Wer Interesse an einem Vortag über die Brasilienreise der Kolping- und Bistumsdelegation hat, kann sich zur Terminvereinbarung beim Kolpingwerk Diözesanverband Fulda melden unter Tel. 0661-10000 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Über Kolping

Das Kolpingwerk ist ein Verband ehrenamtlicher Christen und engagiert sich in einer Solidargemeinschaft um Menschen Orientierung und Lebenshilfe zu geben.

In der Diözese Fulda gibt es rund 4.500 Mitglieder in über 60 Kolpingsfamilien.

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