Generalversammlung der KF Großentaft – „Kolping heißt Gemeinschaft“

Stefan Ott neuer Präses und Verabschiedung einer neuen Satzung.

Nach dem die im Frühjahr geplante Generalversammlung der Kolpingsfamilie Großentaft coronabedingt verschoben werden musste, konnte sie nun endlich nachgeholt werden.

 Geschäftsführer Martin Nophut begrüßte 31 Mitglieder im Haus Hessisches Kegelspiel in Großentaft zur Versammlung an ungewohnter Stätte, um den geltenden Abstands- und Hygieneregeln zu entsprechen.

Nach der Totenehrung trug Christina Nophut das Jahresprotokoll 2019 vor gemeinsam mit Daniel Nophut, der eine unterhaltsame Präsentation mit Bildern der Jahre 2019 und 2020 vorbereitet hatte.
Dabei wurde deutlich, dass auf Grund der coronabedingten Einschränkungen in 2020 zahlreiche gemeinschaftsbildende Treffen ausgefallen sind, aber vielfältige Aktionen wie Briefe ins Seniorenheim, Palmzweigeaktion, Steinaktion oder Whatsappgebetsgruppe trotzdem stattfanden. Dies zeige die Kreativität der Kolpingsfamilie auch in schwierigen Zeiten.
Geschäftsführer Martin Nophut stellte den Jahresbericht des Leitungsteams 2019 mit Zahlen und Fakten vor. Darin erläuterte er, dass die Kolpingsfamilie Großentaft zurzeit keinen Präses oder eine geistliche Leitung habe und der Vorstand sich hierzu Gedanken machen müsse. Daraufhin erklärte sich Bezirkspräses Stefan Ott spontan bereit, sich auch zum Präses der Kolpingsfamilie Großentaft wählen zu lassen. In einer Ergänzungswahl wurde Pfarrer Ott mit großer Freude zum neuen Präses der Kolpingsfamilie Großentaft gewählt und Martin Nophut bedankte sich ganz herzlich.
Kassierer Frank Gerhard wurde nach seinem Kassenbericht von den Kassenprüfern Michael Schön und Christoph Breitung eine einwandfreie Kassenführung attestiert. Der Vorstand wurde nach dem Antrag der Kassenprüfer einstimmig von der Versammlung entlastet. Als neue Kassenprüfer wurden Björn Sander und Johannes Richter, Frankfurt gewählt.
Christina Nophut erläuterte anschließend in einer übersichtlichen Präsentation die neue Satzung der Kolpingsfamilie Großentaft, die dem Vereinsrecht entspricht. Dabei beantwortete sie zunächst häufig gestellte Fragen zu diesem Thema und ging dann auf die Mustersatzung des Kolpingwerk Deutschlands und die neue Satzung der Kolpingsfamilie Großentaft ein. Schwerpunkte der Präsentation waren der gemeinnützige Vereinszweck und dessen konkrete Erfüllung. Hierbei wurde der Mehrwert einer solchen Satzung dahingehend vermittelt, dass es sich nicht nur um Regularien und Paragraphen handelt, sondern dass die neue Satzung im gemeinnützigen Vereinszweck die Frage beantwortet: „Was macht ihr eigentlich bei Kolping?“
Aufgrund der gut verständlichen Präsentation wurde die neue Satzung der Kolpingsfamilie Großentaft einstimmig verabschiedet und die Satzungsänderung angenommen.

Geschäftsführer Martin Nophut gab einen Ausblick auf das Jubiläum 125 Jahre Kolpingsfamilie Großentaft im Jahr 2021 mit dem Jubiläumsgottesdienst am 4. Juli mit dem Generalpräses des Internationalen Kolpingwerks Msgr. Ottmar Dillenburg. Jahresthema des Jubiläums soll das Thema „Eine Welt“ sein.

Die 97jährige Anni Richter übergab zum Ende der Generalversammlung nach über 30jährigem Wirken offiziell die Leitung des Seniorenkreises an ihre Nachfolgerin Elfriede Henkel. Sie berichtete noch einmal darüber, welche Rolle Adolph Kolping in ihrem Leben gespielt hat und welche Kraft er ihr gegeben hat.

Der neugewählte Präses der Kolpingsfamilie Großentaft und Bezirkspräses Stefan Ott sprach das Schlusswort zum Thema Gemeinschaft. Präses Ott betonte, dass Kolping heißt: Gemeinschaft vor Ort und Gemeinschaft nach außen.

 

Über Kolping

Das Kolpingwerk ist ein Verband ehrenamtlicher Christen und engagiert sich in einer Solidargemeinschaft um Menschen Orientierung und Lebenshilfe zu geben.

In der Diözese Fulda gibt es rund 4.500 Mitglieder in über 60 Kolpingsfamilien.

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