Eine-Welt-Dinner in Großentaft – 2.700,00 Euro Erlös für Kolping-Berufsbildungszentrum in Naga City auf den Philippinen

„Wir kochen, damit andere satt werden.“ Unter diesem Motto hatte die Kolpingsfamilie Großentaft eingeladen zum Eine-Welt-Dinner.

 Gemeinsam mit Freunden neue, exotische Gerichte genießen und gleichzeitig etwas Gutes zu tun; mit Genuss einen Beitrag zu einer gerechteren Welt leisten, dass stand im Mittelpunkt der Veranstaltung. 

100 Gäste nahmen Platz an fein gedeckten Tischen im Saal in festlichem Ambiente, wobei das Eine-Welt-Dinner von zusätzlich 50 Aktiven aller Altersgruppen organisiert wurde.
Die Kolpingjuniors, allesamt im Grundschulalter hatten die Bedienung übernommen und überzeugten als geschulte Servicekräfte mit weißen Hemden und feinen Kleidern.
Die Kolpingkids, ca.16 Jahre alt, servierten alkoholfreie Begrüßungscocktails wie z.B. Minze Limette, Cranberry und Maracuja.
Und zahlreiche Jugendliche aus den Jugend- und Tanzgruppen stellten sich im Hintergrund Bergen von Geschirr, wie es nun mal bei einem echten Dinner anfällt.
Nach einem geistigen Impuls von Pfarrer Modenbach wurden die Vorspeisen am Tisch serviert und der Reigen von internationalen, kulinarischen Spezialitäten aus fast allen Kontinenten begann mit Salat, Dipps, Ingwerlinsensuppe und kleinen Köstlichkeiten.
Bei Kerzenschein staunte man z.B. über die Kombination von Kochbananen mit Limetten und Thunfischsugo, die man sich so wahrscheinlich nie bestellt hätte.
Doch der Abend hielt weitere lukullische Überraschungen bereit. Roma aus Eritrea erklärte das klassische Gericht Injera mit Xeboh doreho, Fladenbrot mit Fleischragout und philippinische Frauen hatten stundenlang Lumpia Shanghai, kleine Frühlingsrollen mit Pancit (Glasnudeln) vorbereitet.
Zur Hauptspeise gehörte noch ein brasilianischer Eintopf und Jallofreis, der in Ghana zu allen Tageszeiten gegessen wird, Kichererbsencurry, Mango-Chutney und syrische Hackbällchen.
Das Dessert stammte von den Philippinen, aus Mexico und aus Italien.
Anschließend wurde das philippinische Kolping-Berufsbildungsprojekt vorgestellt, für das die Besucher des Abends spenden sollten. Als Reinerlös kam hier der stolze Betrag von 2.700,00 € zusammen.
In Naga City werden Bäcker, Köche, Schweißer, Friseure und Fahrlehrer ausgebildet . Die Kurse sind begehrt, denn die erfolgreichen Teilnehmer haben sehr gute Chancen, im Anschluss an die Ausbildung eine Stelle zu finden oder sich selbstständig zu machen.
Frauen der philippinischen Gemeinde in Eiterfeld führten einen Tanz- und Gesangsbeitrag auf und freuten sich sehr, dass die Spende ihrem Heimatland zu Gute kommt.

Martin Nophut bedankte sich bei den Organisatorinnen Melanie Möller, Claudia Gerhard, Daniela Vögler und Hermia Weißmüller. Sie hätten ihre Begeisterung weitergetragen für eine einzigartige Idee, eine wahre Sternstunde und zahllose andere Aktive für den guten Zweck gewonnen.
Die Köche und Köchinnen durften auf der Bühne erzählen, was sie gekocht hatten und wie sie sich dabei gefühlt hatten. Ein nicht endend wollender Applaus war ihnen sicher.
Diözesanvorsitzender Josef Richter zitierte in seinem Schlusswort Dankesworte von Menschen, die weltweit von Kolpingprojekten profitieren. An die Aktiven aller Altersgruppen gerichtet, sagte er: „An Eurem Engagement sieht man: We are Family!“
Mit viel Schwung wurde zum Abschluss das afrikanische Lied „Sanna, sannanina“ gesungen.

Über Kolping

Das Kolpingwerk ist ein Verband ehrenamtlicher Christen und engagiert sich in einer Solidargemeinschaft um Menschen Orientierung und Lebenshilfe zu geben.

In der Diözese Fulda gibt es rund 4.500 Mitglieder in über 60 Kolpingsfamilien.

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