Bistum Fulda unterstützt Kolpingprojekt in Brasilien zur Lebensmittelversorgung und Sozialbetreuung

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Auch die Menschen in Brasilien leiden derzeit stark unter der dort sehr stark grassierenden Corona-Pandemie. Aus den Mitteln seiner Corona-Nothilfe hat das Bistum Fulda nun 256 Familien in den Kolping-Landesverbänden Mato Grosso und Sao Paulo mit 5000,-€ für Lebensmittelkörbe und Hygieneartikel unterstützt.

Die öffentlichen Maßnahmen sind in den brasilianischen Regionen nicht ausreichend, um die dortige Bevölkerung zu versorgen. Sofortmaßnahmen sind erforderlich, um die Grundversorgung dieser Familien zu decken. Kolping Brasilien hat dieses Projekt entwickelt, um den Bedürfnissen der brasilianischen Familien gerecht zu werden. Die Durchführung dieses Projektes ist von grundlegender Bedeutung, da es Familien gesunde Ernährung, Pflege, Prävention von Krankheiten und ein erhöhtes Selbstwertgefühl bietet, sowie soziale Rechte ermöglicht und die Übertragung des Virus COVID-19 verringert.

Kolping-Diözesanreferentin Melanie Möller konnte sich im Jahr 2018 gemeinsam mit einer Delegation von Bistum und Kolpingverband selbst ein Bild von der Lage vor Ort machen. „Bei der Projektreise nach Sao Paulo und Juscimeira in Mato Grosso sind viele neue Kontakte und Projektideen entstanden!“
Schon in den letzten Jahren litten die Menschen unter der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Krise im Land, was zur Erhöhung der Arbeitslosigkeit und der Anzahl der Menschen in extremer Armut führte sowie der Verschlechterung der Qualität von Bildung und Gesundheit. Historisch gewachsen ist die Verbindung von Fuldaer Diözesanpriestern von Bistum und Kolpingwerk Fulda in Brasilien. Padre Willi Link und die drei Brüder Gerhard, Hans und Helmut Henning wirkten über 50 Jahren in Brasilien.

„Umso schöner ist es, dass die besuchten Familien und Projekte nun konkret unterstützt werden können,“ freut sich Melanie Möller, die die Unterstützung des Bistums Fulda stellvertretend für den Kolpingverband entgegennehmen konnte.