Family come together

Stärker ist der, der in Gemeinschaft lebt.

Tolle Resonanz auf „Family – come together“, ein Kurzwochenende, welches vom 18.-19. Januar 2019 vom Kolpingwerk im Bistum Fulda angeboten wurde. Hier stand das Thema Familienkreis ganz im Fokus. Die Teilnehmer erlebten echten Kolping-Spirit zum Wohlfühlen für die ganze Familie.

Als Verbandsreferentin Melanie Möller zu Beginn ihres Impulsvortrages von Zugvögeln erzählte, wurde bereits verdeutlicht, wie man von einer Gemeinschaft getragen werden kann. Das könnten sich die Menschen vom Tierreich abschauen. So ist es beispielsweise auch bei den Zugvögeln, die tausende von Kilometern zurücklegen. Jedes Tier erzeugt durch den Flügelschlag einen Windschatten und Auftrieb für den nächsten Vogel. Durch das Fliegen in der V-Formation haben die Tiere 70 % größere Reichweite, als sie jeder Vogel alleine hätte. Und das mit dem gleichen Kraftaufwand. „Auch Menschen, die gemeinsam in eine Richtung gehen, gehen leichter. Sie haben ein Gefühl der Gemeinschaft. Eine Gemeinschaft, die sie trägt“, so Melanie Möller. Und: „Wir leben in einer Leistungsgesellschaft und gehen davon aus, dass dieser Trend zunimmt. Aber da gibt es eben auch einen gegenläufigen Trend. Das können wir uns etwa so vorstellen, wie Wassertropfen, die in der Wüste eine Oase entstehen lassen. Und das ist es, was wir Menschen eben auch dringend brauchen.“ Das Kolpingwerk setzt sich eigens mit einem Fachausschuss Familie und Generationen für die Belange der Familien ein. Neben vielen weiteren Tätigkeitsfeldern setzen die Mitglieder im Fachausschuss auf die Unterstützung von Familienkreisen.

Mit einem Fachvortrag zum Thema „Familienkreise und Kolping: >Weggemeinschaft der Generationen>“, erfolgte ein lockerer Einstieg von Dr. Michael Hermes, Fachreferent für Familie und Generationen im Kolpingwerk Deutschland. Der theoretische Input bereicherte die Gruppe und bot Grundlage für die folgenden Seminareinheiten. In Kleingruppen wurde erarbeitet wie Generationen „voneinander“, „übereinander“ und „miteinander“ lernen könnn. Hierzu wurden schnell zahlreiche Ideen gefunden.

Der Samstag war geprägt von praxisnahen Berichten. Die Teilnehmer bekamen viele Tipps rund um die Gründung eines Familienkreises. Lebendig und lebensnah berichtete Armin Rodenfels, Experte zum Gründen von Familienkreisen des Kolping-Diözesanverbandes Würzburg. 

Zur Abrundung des Tages konnten Themenfelder wie „Organisationsformen von Familienkreisen“, „Angebote aus dem Fachausschuss Familie und Generationen“, „Kess erziehen“, „Möglichkeiten des Marketings“ sowie „Service vom Kolpingwerk Diözesanverband Fulda“ ausführlich besprochen werden. 

Eine Bibelparkführung durch Hubert Straub war sowohl für die Erwachsenen wie auch für die Kinder eine tolle, lebendige Begegnung mit dem Wort Gottes. 

Die Kinder wurden durch Jule Kumpebetreut. Jule ist erfahren in der Kinderbetreuung und FOS-Praktikantin des Kolpingwerkes Fulda sowie Teamerin des Abenteuercamps.

Zum Abschluss waren sich alle Teilnehmer einig, dass dieses Wochenende als eine Art „Kick-off“ zu sehen ist. Aufgrund der großen Nachfrage wird es vom 31.01. – 01.02.2020 wieder ein Seminar „Family – come together“ geben; dann mit anderen Schwerpunktthemen mit Focus auf Austausch zwischen den Teilnehmern. Mehr Informationen auf www.kolping-fulda.de. „Wir setzen uns ein, weil es sich lohnt!“, so Melanie Möller begeistert: „Für mehr Oasen in der Wüste“.

Stimmen begeisterter Teilnehmer: 

„Ich habe sehr viele neue Impulse mitgenommen, der Praxisbezug hat mir sehr gut gefallen.“

„Ich nehme die Aufgabe mit,  im Vorstand zu klären, in welche Zukunft wir gehen wollen.“

„Ich werde diese Veranstaltung mit meiner Familie immer wieder gerne besuchen“, so ein Teilnehmer, der gemeinsam mit seiner Ehefrau einen Familienkreis leitet. 

„Ich habe bisher noch keine Veranstaltung erlebt, wo ich so viele konkrete und gute Dinge mit an die Hand bekommen habe.“

„Ich nehme mit, dass ich als Mutter erwachsener Kinder einen Familienkreis in meiner Kolpingsfamilie anstoßen kann, ohne mich in das, was der Familienkreis tut einmischen zu müssen. Das liegt dann in der Hand der Menschen, die dort aktiv sind. Weil ich weiß, ich bin einfach nicht mehr die Zielgruppe. Und das tut gut.“

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