Abend der Begegnung mit Oktoberfestflair unter dem Motto „Nur mutig vorwärts“

Kolpingbezirksverband Hessisches Kegelspiel: Dass ein geselliger Abend mit inhaltlichem Anspruch kein Gegensatz sein muss, zeigte auf beeindruckende Weise der Bezirksabend der Kolpingsfamilien im Hessischen Kegelspiel in Burghaun.


 Rund 70 Besucher strömten in das liebevoll, herbstlich, dekorierte Don-Bosco Haus, wo die gastgebende Kolpingsfamilie Burghaun ein Weißwurstessen mit Brezeln und Oktoberfestflair organisiert hatte, um den neuen Bezirkspräses Pfarrer Stefan Ott, Großentaft zu begrüßen. Gute Gespräche in lockerer Atmosphäre und ein Treffen unter Freunden boten die Grundlage für einen ermutigenden Abend, der zukunftsweisende Impulse für Kolping und Kirche vermittelte.

In seiner persönlichen Vorstellung erzählte Pfr. Ott von seiner herausfordernden Tätigkeit als Polizeiseelsorger, wo er in Grenzsituationen Halt und Orientierung gibt. Zum besseren Verständnis der Polizisten fährt er auch selbst Streife mit und ist Ansprechpartner bei allen Problemen. Polizeiseelsorge gibt es wie Kolping schon seit über 150 Jahren. Pfarrer Ott ist seit vielen Jahren in Kolping verwurzelt und stammt ursprünglich aus der Kolpingsfamilie Marburg.
„Ich bin sehr, sehr gerne Seelsorger!“ erzählte er und das könne er in der Polizeiseelsorge einsetzen, aber auch als neuer Bezirkspräses. Er möchte in die Gesellschaft hineinwirken auf der Basis des christlichen Glaubens.
Die Kolpingsfamilien ermutigte er, zu Glutnestern zu werden, für ihre Sache zu brennen und aktiv zu sein. Hier zitierte er Adolph Kolping mit den Worten: „Die Zukunft gehört Gott und den Mutigen.“
Kolping engagierte sich gegen Widerstände und machte sich auf den Weg. Das könne den Kolpingsfamilien Vorbild sein, ihre Stärken zu erkennen und an ihren Defiziten zu arbeiten.
Diözesanvorsitzender Josef Richter bezeichnete die Verbände als pastorale Orte. Es wurde deutlich, dass Laien oder besser ausgedrückt „Mitverantwortliche“ die Kirche mittragen müssen. Hier ist Kolping gefragt, Mandate in den kirchlichen Gremien und in der Politik mit zu übernehmen, Meinung zu vertreten und Themen anzugehen, wo man aktiv mitgestalten kann. Wo Pfarreien immer größer werden, kann die örtliche Kolpingsfamilie Heimatort werden. Der Blick muss nach draußen gerichtet werden für Solidarität und Gemeinschaft, aber auch nach innen soll man treu zu Kolping stehen, wie es der Kolpinggruß „Treu Kolping“ aussagt.
„Nur wer selbst brennt, kann andere anstecken!“ Diese Worte gab Josef Richter den Besuchern mit auf den Weg und man verspürte Mut, Zuversicht und einen Neuaufbruch an diesem gelungenen Abend.
Das Leitungsteam des Bezirksverbandes Hessisches Kegelspiel bedankte sich bei Bezirkspräses Stefan Ott mit einer Teetasse und einem Kolping-Regenschirm als Geschenk, damit er sozusagen immer gut „beschirmt“ ist.

  

Über Kolping

Das Kolpingwerk ist ein Verband ehrenamtlicher Christen und engagiert sich in einer Solidargemeinschaft um Menschen Orientierung und Lebenshilfe zu geben.

In der Diözese Fulda gibt es rund 4.500 Mitglieder in über 60 Kolpingsfamilien.

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